Mammillaria cirrhifera Mart.
| Beschreibung | |
|---|---|
| Körper keulenförmig, 7 cm hoch, 5 cm im ∅, hellgrün, an der Basis sprossend | |
| Warzen dicht gedrängt, sich gegenseitig an der Basis berührend, hellgrün, dick eiförmig – rhombisch – vierkantig, mit abgeflachten Spitzen | |
| Axillen wollig | |
| Areolen klein, rund, etwas unterhalb der Spitze gelegen, bei jungen dicht weißwollig, bei älteren kahl, zusammengezogen, eingedrückt | |
| Randdornen 5 – 6, gleichförmig, weiß oder sehr blass, gelblich werdend, bei älteren grau, vierkantig, die beiden oberen kleiner aufrecht | |
| Mitteldornen 3 – 4, unterste 4 – 7 cm lang, meist horizontal doppelt bis dreimal so lang, die unterste (oder wenn 6 vorhanden sind die beiden untersten) am längsten, dicker, meist bogenförmig aufsteigend, fast alle an der Spitze leicht bräunlich | |
| Blüten hellrosa, purpurrot bis hin zu weißlich-creme | |
| Früchte keulenförmig, leuchtend rot | |
| Samen hellbraun | |
| Vorkommen | |
|---|---|
| Mexiko (Hidalgo, San Luis Potosí, Querétaro) | |
[10] Linnaea: Beiträge zur Pflanzenkunde Bd.12 / Seite 14-15 (1838)
Diese Art ist ein Synonym von Mammillaria compressa.
Erstbeschreibung
Die Erstbeschreibung als Mammillaria cirrhifera erfolgte 1829 durch den deutschen Botaniker und Naturforscher Carl Friedrich Philipp von Martius (1794–1868).
Zuerst beschrieben in: Nova Acta Phys.-Med. Acad. Caes. Leop.-Carol. Nat. Cur. 16(1): 334 (1829)
Das Artepitheton „cirrhifera” bedeutet ‚Haare tragend’.